Zeit Abschied zu nehmen

Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Kocher-Jagst eG geht in Ruhestand

„Die Leute haben es mir leichtgemacht, in Hohenlohe anzukommen“, erinnert sich Bub, „Sie sind offen und freundlich auf mich zugegangen.“ Das habe dazu geführt, dass er mit seiner Familie hier schnell heimisch wurde. Zum 01.01.1993 kam der Bankdirektor und langjährige Vorstandsvorsitzende Manfred Bub aus Fulda in die Ingelfinger Bank-Raiffeisen eG, um als Vorstandsmitglied die Geschicke der genossenschaftlichen Bank zu lenken. Bereits fünf Jahre später übernahm Bub den Vorstandsvorsitz, wobei schon kurz darauf eine weitere große Veränderung im Raum stand: 2001 kam es zur großen Fusion. Aus fünf ehemals kleinen selbstständigen Raiffeisenbanken formte der Bankdirektor erfolgreich eine leistungsstarke Raiffeisenbank Kocher-Jagst eG mit heute rund 660 Millionen Euro Bilanzsumme.
Es war „alles gut mit Bub“, wie die HZ bereits vor einiger Zeit titelte. So durfte er in den 16 Jahren als Vorstandsvorsitzender im Namen der Bank zahlreiche Auszeichnungen und Preise in Empfang nehmen. Als Hauptgründe für den Erfolg nennt Bub die richtige Strategie, die vorrausschauende Geschäftspolitik und die Nähe zum Kunden. Doch auch stabiles Wachstum und Sicherheit sorgten dafür, dass die Mitglieder- und Kundenanzahl mit den Jahren erheblich gestiegen ist.
Auf seine vollbrachten Leistungen kann Manfred Bub stolz sein, aber nun heißt es Abschied nehmen. „Natürlich freut man sich auf die neuen Möglichkeiten“, bestätigt er, „Jetzt kann ich auch Dinge genießen, für die bisher zu wenig Zeit war.“ Für ihn sei es eine deutliche Zäsur, den Vorstandsvorsitz und damit die Bank abzugeben. Doch da er in Hohenlohe wohnhaft bliebe, sei es glücklicherweise keine totale Trennung. „In meinem Ruhestand freue ich mich, den Kontakt zu den Kunden teilweise auf privater Ebene weiter zu pflegen und im Gespräch zu bleiben.“

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